
Entwicklung korrekter Systeme
Grundbegriffe der Theoretischen Informatik
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Termine
Grundbegriffe der Theoretischen Informatik (VL, Ü)
Vorlesung Wehrheim
Mittwoch 10-12, HS G
Freitag 12-14, HS B
Übungen (5 Gruppen)
Montag 16-18, V322 Schmedes
Dienstag 12-14, V322 Steinert
Mittwoch 14-16, V322 Dierks
Mittwoch 14-16, A4 2-221 Wimmel,
Mittwoch 16-18, A4 2-221 Najman
Inhalte
Nach Vermittlung diverser (mathematischer) Grundlagen wird im ersten Teil der Vorlesung untersucht, welche Funktionen algorithmisch berechenbar bzw. welche Probleme algorithmisch entscheidbar sind. Dazu wird der Begriff des Algorithmus formalisiert. Turingmaschinen, µ-rekursive Funktionen und Grammatiken stellen sich als äquivalente Ansätze heraus. Es wird gezeigt, daß es Probleme gibt, die nicht algorithmisch entscheidbar sind. Dazu gehören leider auch viele Probleme von praktischem Interesse.Zur Beschreibung der Syntax von Programmiersprachen sind reguläre und kontextfreie Sprachen am wichtigsten. Im zweiten Teil der Vorlesung wird gezeigt, daß solche Sprachen von einfacheren Maschinen als Turingmaschinen erkannt werden können, nämlich durch endliche Automaten und Kellerautomaten. Ferner werden grundlegende Eigenschaften dieser Sprachen und Automaten hergeleitet.
Im dritten Teil der Vorlesung geht es um die Komplexität von Algorithmen, d. h. wieviel Zeit und Spreicherplatz zum Lösen einer Aufgabe benötigt wird. Insbesondere werden Probleme betrachtet, die deterministisch oder nichtdeterministisch in polynomieller Zeit lösbar sind. Diese Problemklassen sind unter den Namen P und NP bekannt.
Klausurzulassung
Zu der Klausur am Semesterende wird nur zu gelassen, wer in diesem Semester erfolgreich an den Übungen teilgenommen hat. Eine Liste mit den Matrikelnummern der Zugelassenen wird rechtzeitig am Mitteilungsbrett der Theoretischen Informatik ausgehängt.