| Ankündigung: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Inhalt
|
Projektgruppe ``Kooperierende autonome Systeme''KautS(Dierks, Hoenicke, Olderog, Schäfer)
1 Aufgabenstellung1.1 ZielsetzungViele Aufgaben lassen sich besser lösen, wenn sie auf viele mitdenkende Köpfe verteilt werden können. Diese alltägliche Erfahrung setzt sich auch bei der industriellen Herstellung von Gütern durch. Statt einer starren Produktion am Fliessband, bei der die gesamte Produktion still steht, wenn eine Maschine ausfällt, wird mit flexibleren Anordnungen experimentiert, bei der dann eine andere Maschine einspringt und mit den anderen kooperiert. Dieser Anwendungsbereich gehört zum Thema ``kooperierende autonome Roboter'' [1] oder auch ``mobile Roboter'' [2.1] [2.2] . In der Projektgruppe soll ein Schritt in Richung formale Behandlung von Systemen aus solchen Robotern gemacht weren. Für ein Forschungsprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart eine sehr attraktive, realistische Fallstudie [3.1] [3.2] entwickelt, an der mehrere Werkzeugmaschinen, fahrerlose Transportfahrzeuge und Lager miteinander kooperieren, um Werkstücke geeignet zu bearbeiten. Dabei können die Transportfahrzeuge von den Werkzeugmaschinen nach Bedarf wie Taxis gerufen werden, um Werkzeugteile zu bringen oder abzuholen.
In der Projektgruppe soll diese Fallstudie in einer gewissen Ausbaustufe (z.B. drei Werkzeugmaschinen und drei Transportfahrzeuge) spezifiziert, implementiert und teilweise verifiziert werden. Als Zielhardware sollen Mini-Roboter eingesetzt werden, die programmierbaren Lego-Mindstorm Bausteine [4.1] [4.2] . Diese besitzen Sensoren und Aktoren zur Kommunikation mit ihrer Umwelt, u.a. durch eine Infrarot-Schnittstelle. Die Implementierung soll durch eine geeignete Übersetzung aus der Spezifikation gewonnen werden. Dazu soll die in der Abteilung Semantik entstandene Werkzeugumgebung MOBY/PLC [6] für die Spezifikation und Analyse von Realzeitsystemen erweitert werden. Bisher können mit MOBY/PLC nur Systeme spezifiziert und implementiert werden, deren Komponenten sich auf ``fest vorgegebenen Bahnen'' bewegen wie es zum Beispiel bei einer Eisenbahnsteuerung ausreicht [7] . 1.2 Aufgaben
1.3 EntwicklungsumgebungDie Spezifikationssprache und der zugehörige Übersetzer soll in die MOBY-Werkzeugumgebung eingepasst werden. Die Implementierungsaufgaben können an den Rechnern der Abteilung durchgeführt werden. Die MOBY-Werkzeugumgebung ist in C++ geschrieben und läuft unter Solaris und Linux. Zur Versionskontrolle wird CVS eingesetzt. Die Dokumentation soll mit LaTeX geschrieben werden. Die Lego-Roboter werden in normalem C oder C++ programmiert und laufen unter dem speziellem Minimal-Betriebssystem legOS [5] . 1.4 Minimalanforderungen für die Teilnahme
1.5 ZeitplanungWS 2002/2003:
Vorlesungsfreie Zeit nach dem Ende des WS 2002/2003:
SoSe 2003:
Vorlesungsfreie Zeit nach dem Ende des SoSe 2003:
2 FormaliaBei erfolgreicher Teilnahme an der Projektgruppe wird ein PG-Schein für die Theoretische Informatik ausgestellt. 2.1 Veranstalter
Dr. Henning Dierks 2.2 ZeitraumWS 2002/2003 und SoSe 2003 2.3 UmfangIn beiden Semestern jeweils 8 SWS 2.4 Lehrveranstaltungsäquivalent
2.5 Inanspruchnahme von FachbereichsressourcenDer Rechner- und Softwarebedarf wird durch Ressourcen der veranstaltenden Abteilung gedeckt. Als Raum für Sitzungen ist der A3 2-214 oder der A3 2-209 vorgesehen. 2.6 TeilnahmevoraussetzungenAbgeschlossenes Grundstudium mit erfolgreich abgeschlossenem Vordiplom zu Beginn des WS 2002/2003. 2.7 AnmeldungAnmeldungen nimmt der Projektgruppenbeauftrage, Dietrich Boles, entgegen. Einzelheiten findet man auf der Seite ``Projektgruppen im FB10''. Ziel ist, dass am Ende der VL-Zeit die tatsächlich stattfindenden PGs feststehen. Falls die Projektgruppe stattfindet, können auch von den Veranstaltern noch Anmeldungen nach Anmeldeschluss entgegengenommen werden. In dem Fall wende man sich bitte an die Veranstalter. 3 LiteraturZum Vorhaben der Projektgruppe sind die Ausgangsinformationen wie folgt im Internet zu finden:
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Kommentare bitte an webmaster@theoretica.Informatik.Uni-Oldenburg.DE . |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||